Immer einen Parkplatz an der Station um die Ecke finden. Von Kosten, wie Reparatur, Versicherung, Steuer entlastet sein.
Carsharing steht für die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen. Bei dieser besonderen Form der Autovermietung können die Carsharing-Autos stundenweise sowie für längere Fahrten (z.B. im Urlaub) spontan oder im Voraus reserviert werden. Die Carsharing-Stationen befinden sich in Wohngebieten und sind für alle Carsharing-Mitglieder 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche zugänglich. Grundsätzlich kann sich jeder bei Carsharing anmelden; die wichtigste Voraussetzung zur Anmeldung ist ein gültiger Pkw-Führerschein.
Carsharing ist eine praktische Alternative zum eigenen Pkw für alle, die ein Auto nicht für den täglichen Weg zur Arbeit oder ähnliches benötigen. Wer nur ab und zu ein Auto braucht, kann mit Carsharing bequem Autofahren, ohne ein eigenes Fahrzeug zu besitzen oder kaufen zu müssen; kann die Vorteile eines Autos genießen, ohne sich um Fahrzeugwartung und -pflege kümmern zu müssen.
Über 31.000 Bremerinnen und Bremer nutzen bereits die Carsharing-Angebote in der Stadt – Tendenz steigend. Ihnen stehen mehr als 630 Fahrzeuge an über 160 Stationen sowie 120 stationsungebundene (free-floating) Fahrzeuge als Teil eine kombinierten Carsharing-Systems zur Verfügung (Stand: Dezember 2025). Bei den stationsgebundenen Fahrzeugen bringt man das Auto nach der Fahrt immer auf seinen reservierten Parkplatz zurück bringt – genau wie beim eigenen Auto, aber ohne dass man lange nach einem Parkplatz suchen muss! Das ergänzende Angebot der stationsungebundenen Fahrzeuge darf man beliebig im Geschäftsgebiet des Anbieters abstellen. Für verschiedene Anlässe gibt es bei allen Anbietern in Bremen jeweils passende Fahrzeuge: vom Kleinwagen und Elektrowagen bis zum Kombi oder Transporter.
Laut einer offiziellen Studie von 2025 ersetzt in Bremen ein Carsharing-Fahrzeug 18,8 private Autos.
Der Ausbau von Carsharing im öffentlichen Raum über „mobil.punkte“ und „mobil.pünktchen” erfolgt schrittweise und marktorientiert. Zunächst wird ein Carsharing-Stationsnetz für den jeweiligen Stadtteil entwickelt und dieses dann nach und nach umgesetzt. Die Entscheidungen zu Standorten werden gemeinsam mit dem Beirat getroffen.